{"id":2869,"date":"2025-08-09T10:32:02","date_gmt":"2025-08-09T08:32:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.leydolt.at\/?p=2869"},"modified":"2025-08-09T10:58:50","modified_gmt":"2025-08-09T08:58:50","slug":"ist-es-normal-nach-einer-kataraktoperation-schatten-zu-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/ist-es-normal-nach-einer-kataraktoperation-schatten-zu-sehen\/","title":{"rendered":"Ist es normal, nach einer Kataraktoperation Schatten zu sehen?"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer <a href=\"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/grauer-star-katarakt-operation\/\">Operation des Grauen Stars (Katarakt)<\/a> setzen wir eine <a href=\"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/speziallinsen\/\">k\u00fcnstliche Linse (Kunstlinse, Intraokularlinse, IOL)<\/a> ins Auge ein, um die eingetr\u00fcbte nat\u00fcrliche Linse zu ersetzen. Die meisten Patientinnen und Patienten genie\u00dfen bereits kurz nach dem Eingriff ein deutlich klareres Sehen. Dennoch berichten manche in den ersten Tagen oder Wochen nach der Operation \u00fcber ungewohnte optische Ph\u00e4nomene \u2013 darunter h\u00e4ufig Schatten am Rand des Blickfeldes.<\/p>\n<p>Als <a href=\"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/zur-person\/\">Kataraktchirurgin<\/a> mit \u00fcber 10.000 pers\u00f6nlich durchgef\u00fchrten Operationen kann ich beruhigen: Ja, solche Schatten k\u00f6nnen nach einer Katarakt-OP normal sein. Sie sind in der Regel harmlos und verschwinden oft von selbst. Dennoch lohnt es sich, genau zu verstehen, warum diese Ph\u00e4nomene auftreten und wann ein augen\u00e4rztliche Abkl\u00e4rung sinnvoll ist.<\/p>\n<h2>Was steckt dahinter? Dysphotopsien als Ursache<\/h2>\n<p>Das Ph\u00e4nomen, nach einer Kataraktoperation Schatten zu sehen, geh\u00f6rt zu den sogenannten Dysphotopsien. Dabei handelt es sich um optische Effekte, die durch die implantierte Kunstlinse, ihre Position oder durch Wechselwirkungen mit der Pupille entstehen.<\/p>\n<p>Es gibt zwei Formen dieser sogenannten photischen (Licht-) Ph\u00e4nomene:<\/p>\n<p>1. Positive Dysphotopsien: Lichtblitze, Halos, Blendung oder Lichtstreifen.<br \/>\n2. Negative Dysphotopsien: dunkle, halbmondf\u00f6rmige Schatten am \u00e4u\u00dferen Rand des Gesichtsfelds. (1)(2)(3)(4)<\/p>\n<p>Viele Patientinnen und Patienten beschreiben den Eindruck, als w\u00fcrde \u201eam seitlichen Rand ein dunkler Halbkreis oder Schatten auftauchen\u201c oder \u201eetwas am Rand fehlen\u201c. Das kann gerade in den ersten Tagen irritierend sein, ist aber oft nur eine vor\u00fcbergehende Anpassungsreaktion.<\/p>\n<h2>Wissenschaftlicher Hintergrund: Theorien zur Entstehung negativer Dysphotopsien<\/h2>\n<p>Die Entstehung negativer Dysphotopsien ist komplex und beruht vermutlich auf einer Kombination mehrerer optischer und anatomischer Faktoren. In der Literatur werden unterschiedliche Theorien diskutiert (1)(2)(3)(4):<\/p>\n<p>1. Lichtabschattung durch den Linsenrand:<br \/>\nBei Intraokularlinsen mit scharfer Optikkante (die dazu entwickelt wurde den Nachstar zu verhindern) kann durch die fehlende Lichtbrechung im Randbereich der Kunstlinse ein temporaler Schatten wahrgenommen werden. Im peripheren Gesichtsfeld wird dies als dunkler Halbmond empfunden, insbesondere bei seitlichem Lichteinfall. Der Linsenrand nach Grauer Star OP spielt deshalb eine gro\u00dfe Rolle, weil der Optik-Durchmesser der meisten Kunstlinsen viel kleiner als die nat\u00fcrliche Linse ist, n\u00e4mlich 6 mm. Es gibt auch Intraokularlinsen mit 7 mm Optikdurchmesser, die in speziellen F\u00e4llen implantiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>2. Interaktion von Linsenoptik und Kapselsack:<br \/>\nNach der Operation sitzt die Linse im Kapselsack. Je nach Abstand zwischen Linsenoptik und Iris, sowie der Form der vorderen Linsenkapsel kann es zu Lichtbrechungen kommen, die einen Schatten auf die Netzhaut projizieren. Die sogenannte \u201aanterior capsule overlap\u2018-Hypothese geht davon aus, dass ein teilweises \u00dcberlappen der Kapsel \u00fcber den Linsenrand diese Effekte verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>3. Pupillengr\u00f6\u00dfe und Lichteinfall ins Auge:<br \/>\nInteressanterweise werden die schwarzen Schatten bei kleiner Pupille oft st\u00e4rker wahrgenommen. Mehr Licht (enge Pupille) und Lichtquellen von der Seite k\u00f6nnen den wahrgenommenen Schatten verst\u00e4rken. Bei gr\u00f6\u00dferen Pupillen \u2013 etwa bei Dunkelheit \u2013 ver\u00e4ndert sich der Strahlengang und der Effekt kann schw\u00e4cher oder aber auch st\u00e4rker werden.<\/p>\n<p>4. Brechungsindex und Materialeigenschaften der Linse:<br \/>\nLinsenmaterial mit hohem Brechungsindex (z. B. hydrophobes Acryl) leitet Licht anders als Materialien mit niedrigerem Index. Diese optischen Unterschiede k\u00f6nnen das Risiko f\u00fcr negative Dysphotopsien erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>5. Netzhautprojektion und neurovisuelle Verarbeitung:<br \/>\nEinige Autoren nehmen an, dass nicht nur der optisch-physikalische Schatten, sondern auch die Gehirninterpretation der Netzhautbilder eine Rolle spielt. Das visuelle System muss sich an die neue Abbildungseigenschaft der Linse anpassen (Neuroadaptation). Dieser Prozess kann oft mehrere Wochen bis Monate dauern.<\/p>\n<p>Aktuell wird davon ausgegangen, dass keine einzelne Theorie das Ph\u00e4nomen vollst\u00e4ndig erkl\u00e4rt. Wahrscheinlich entstehen negative Dysphotopsien durch ein Zusammenspiel von Linsendesign, Implantationsposition, anatomischen Besonderheiten des Auges und der neuronalen Adaptation. Durch meine langj\u00e4hrige Erfahrung in der Katarakt- und Kunstlinsenforschung kann ich sagen, dass diese Ph\u00e4nomene zwar h\u00e4ufig vorkommen, aber langfristig kaum ein Problem darstellen.<\/p>\n<h2>Ist ein schwarzer Rand nach einer Grauer-Star-OP normal?<\/h2>\n<p>In den ersten Wochen nach der Operation: ja. Das Gehirn muss sich erst an die neue optische Situation gew\u00f6hnen. Bei den meisten Menschen passt sich das Sehsystem innerhalb weniger Wochen bis Monate an, und der schwarze Rand verschwindet.<\/p>\n<p>Studien zeigen:<br \/>\n&#8211; Direkt nach der OP berichten ca. 15 % der Patientinnen und Patienten \u00fcber negative Dysphotopsien.<br \/>\n&#8211; Nach einem Jahr sind es nur noch etwa 3 %.<\/p>\n<h2>Wann verschwinden Halos nach Katarakt-OP?<\/h2>\n<p>Als <a href=\"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/premiumlinsen-bei-trockenen-augen\/\">Halos<\/a> werden Lichtkreise um Lichtquellen bezeichnet. Sie geh\u00f6ren zu den positiven Dysphotopsien. Sie treten h\u00e4ufiger bei <a href=\"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/unterschied-zwischen-monofokal-plus-und-edof-linsen\/\">Multifokal- oder EDOF-Linsen<\/a> auf, da diese durch die Lichtaufteilung spezielle Lichtverteilungsmuster erzeugen. Nach meiner Erfahrung klingen Halos oft innerhalb von 3 bis 6 Monaten deutlich ab. Dieser Zeitraum h\u00e4ngt stark von der individuellen Anpassungsf\u00e4higkeit des Gehirns und den Lichtverh\u00e4ltnissen im Alltag ab.<\/p>\n<h2>Kann ein Kunstlinse im Auge verrutschen? Wie merkt man, dass eine k\u00fcnstliche Linse verrutscht ist?<\/h2>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/nach-grauer-star-op-blind-verschwommen-sehen\/\">\u201aVerrutschung der Linse\u2018 (Dezentrierung, Subluxation oder Luxation)<\/a> ist selten. Anzeichen k\u00f6nnen sein:<\/p>\n<p>&#8211; pl\u00f6tzliche deutliche Verschlechterung der Sehsch\u00e4rfe<br \/>\n&#8211; Doppelbilder<br \/>\n&#8211; deutliche Bildverschiebungen oder Verzerrungen<br \/>\n&#8211; abnormer Pupillenreflex bei Lichteinfall<\/p>\n<p>Bei solchen Symptomen sollte eine ehestm\u00f6gliche augen\u00e4rztliche Untersuchung erfolgen. In den meisten F\u00e4llen haben Schatten nach einer Katarakt-OP aber nichts mit einer Verrutschung zu tun.<\/p>\n<h2>Meine Erfahrung als Kataraktchirurgin<\/h2>\n<p>In meiner t\u00e4glichen Praxis erlebe ich, dass viele Patientinnen und Patienten diese optischen Nebeneffekte zun\u00e4chst beunruhigend finden. Wenn ich erkl\u00e4re, dass es sich meist um eine normale und vor\u00fcbergehende Erscheinung handelt, werden die Bedenken gleich weniger.<\/p>\n<p>Durch moderne Linsentechnologie und pr\u00e4zise Operationsmethoden k\u00f6nnen wir das Risiko f\u00fcr st\u00f6rende Dysphotopsien heute deutlich reduzieren. Dennoch ist es wichtig ehrlich aufzukl\u00e4ren, denn so wissen Betroffene, was normal ist und wann Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<h2>Therapieoptionen bei anhaltenden Schatten<\/h2>\n<p>Falls die Schatten nach mehreren Monaten nicht verschwinden oder sehr st\u00f6rend bleiben, gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<p>&#8211; Beobachtung und Geduld: In den meisten F\u00e4llen verschwinden die Symptome von selbst oder werden weniger st\u00f6rend (5)<br \/>\n&#8211; Tragen einer Brille: durch den Brillenrand und die Korrektur von eventuell vorhandener Restsehfehler bessern sich die negativen Dysphotopsien nachweislich<br \/>\n&#8211; Beratung und Aufkl\u00e4rung: Das Wissen, dass die Symptome meist harmlos und vor\u00fcbergehend sind, hilft vielen Patientinnen und Patienten (6)(7)<\/p>\n<h3>Chirurgische Ma\u00dfnahmen: Bei anhaltenden oder sehr st\u00f6renden Beschwerden gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten:<\/h3>\n<p>&#8211; Reverse Optic Capture: Verlagerung der Linsenoptik vor die vordere Kapsel; hohe Erfolgsrate (ca. 96\u202f%) bei geeigneter IOL-Positionierung<\/p>\n<p>&#8211; Piggyback- oder AddOn IOL: Implantation einer zweiten Linse zur Lichtstreuung; Erfolgsrate ca. 73%<\/p>\n<p>&#8211; Laserbehandlung der vorderen Linsenkapsel (Nd:YAG-Kapsulotomie): Entfernung des nasalen Anteils der vorderen Kapsel mittels Nd:YAG-Laser.<\/p>\n<p>&#8211; Austausch der Linse gegen ein anderes Modell: Erw\u00e4gung bei persistierenden Beschwerden; Austausch gegen eine 3-teilige IOL mit alternativer Fixationstechnik (zB im Sulkus)<\/p>\n<p>Diese Eingriffe werden individuell abgewogen und sind meist nur bei starken, bleibenden Beschwerden notwendig.<\/p>\n<h2>Zusammenfassung Dysphotopsien<\/h2>\n<p>Das Sehen von Schatten nach einer Kataraktoperation ist in den meisten F\u00e4llen normal, vor\u00fcbergehend und harmlos. Meist verschwinden die Symptome innerhalb weniger Wochen bis Monate von selbst. Nur wenn zus\u00e4tzliche Beschwerden auftreten oder die Beeintr\u00e4chtigung bestehen bleibt, sollte man eine augen\u00e4rztliche Kontrolle wahrnehmen.<\/p>\n<p>Als erfahrene Spezialistin f\u00fcr Kataraktchirurgie in Wien begleite ich meine Patientinnen und Patienten von der ersten Beratung bis zur vollst\u00e4ndigen visuellen Rehabilitation \u2013 damit sie nicht nur klar, sondern auch beschwerdefrei sehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Referenzen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.aaojournal.org\/article\/S0161-6420(20)30787-9\/abstract\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(1) Masket S, Fram NR. Pseudophakic Dysphotopsia: Review of Incidence, Cause, and Treatment of Positive and Negative Dysphotopsia. Ophthalmology. 2021 Nov;128(11):e195-e205.\u00a0<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/journals.lww.com\/co-ophthalmology\/abstract\/2015\/01000\/subjective_complaints_after_cataract_surgery_.10.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(2) Hood CT, Sugar A. Subjective complaints after cataract surgery: common causes and management strategies. Curr Opin Ophthalmol. 2015 Jan;26(1):45-9.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/journals.lww.com\/co-ophthalmology\/abstract\/2018\/01000\/dysphotopsia__a_multifaceted_optic_phenomenon.11.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(3) Hu J, Sella R, Afshari NA. Dysphotopsia: a multifaceted optic phenomenon. Curr Opin Ophthalmol. 2018 Jan;29(1):61-68.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/journals.lww.com\/jcrs\/abstract\/2015\/10000\/negative_dysphotopsia__a_perfect_storm.33.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(4) Henderson BA, Geneva II. Negative dysphotopsia: A perfect storm. J Cataract Refract Surg. 2015 Oct;41(10):2291-312.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/aos.13508\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(5) Makhotkina NY, Nijkamp MD, Berendschot TTJM, van den Borne B, Nuijts RMMA. Effect of active evaluation on the detection of negative dysphotopsia after sequential cataract surgery: discrepancy between incidences of unsolicited and solicited complaints. Acta Ophthalmol. 2018 Feb;96(1):81-87.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ajo.com\/article\/S0002-9394(06)01200-1\/abstract\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(6) Aslam TM, Gupta M, Gilmour D, Patton N, Dhillon B. Long-term prevalence of pseudophakic photic phenomena. Am J Ophthalmol. 2007 Mar;143(3):522-4.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/journals.plos.org\/plosone\/article?id=10.1371\/journal.pone.0262457\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">(7) Omidi P, Cayless A, Langenbucher A. Simulation of photic effects after cataract surgery for off-axis light sources. PLoS One. 2022 Jan 20;17(1):e0262457.<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Operation des Grauen Stars (Katarakt) setzen wir eine [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":2868,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-2869","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-graue-star-operation"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.leydolt.at\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/schwarze-schatten-nach-grauer-star-op.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2869"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2869\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2872,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2869\/revisions\/2872"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.leydolt.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}