Generated by Rank Math SEO, this is an llms.txt file designed to help LLMs better understand and index this website. # Ihre Augenärztin in Wien: Spezialistin für grauen Star ## Sitemaps [XML Sitemap](https://www.leydolt.at/sitemap_index.xml): Includes all crawlable and indexable pages. ## Beiträge - [EDOF, Trifokal, Monofokal Plus – was bedeuten die Linsen-Namen wirklich?](https://www.leydolt.at/linsen-namen-edof-trifokal-monofokal-plus/): Wer sich vor einer Grauer-Star-Operation informiert, stößt schnell auf eine Fülle von Begriffen: EDOF-Linse, Monofokal Plus, trifokal, torisch, Premiumlinse. Für die meisten Patient*innen ist auf den ersten Blick nicht klar, was diese Begriffe überhaupt bedeuten und wie diese zusammenhängen. - [Brille nach der Grauer-Star-Operation: wann und welche?](https://www.leydolt.at/brille-nach-grauer-star-operation/): Nach einer Grauer-Star-Operation stellt sich für viele Patientinnen und Patienten eine sehr praktische Frage: Brauche ich jetzt überhaupt noch eine Brille und wenn ja, ab wann kann ich sie anpassen lassen? Die Antwort hängt vor allem davon ab, welche Kunstlinse eingesetzt wurde und wie der Heilungsprozess Ihres Auges in den ersten Wochen nach dem Eingriff verläuft. Ich erkläre im Folgenden, was in dieser Phase tatsächlich passiert, worauf es bei der neuen Brille ankommt und wann auch Kontaktlinsen wieder eine Option sind. - [Woran erkenne ich eine unabhängige Beratung zur Linsenwahl?](https://www.leydolt.at/unabhaengige-beratung-kunstlinsen/): Bei jeder Grauer-Star-Operation stellt sich früher oder später dieselbe Frage: Welche Kunstlinse ist für mich die richtige? Eine unabhängige Beratung zur Linsenwahl ist dabei entscheidend, denn die Antwort sollte sich ausschließlich nach Ihren Augen und Ihrem Alltag richten, nicht nach dem Produktkatalog eines Linsenherstellers oder wirtschaftlichen Interessen einer Praxis. Wenn Sie in Wien eine Operateurin für den Grauen Star suchen, lohnt es sich, genau hinzusehen, woran sich echte Unabhängigkeit erkennen lässt. - [Was kostet die Grauer-Star-Operation in Österreich?](https://www.leydolt.at/kosten-grauer-star-operation-oesterreich/): Diese Frage nach den Kosten für eine Graue Star Operation (Kataraktoperation) in Österreich lässt sich nicht mit einer einzelnen Zahl beantworten – dafür ist das Thema zu differenziert. Entscheidend ist zunächst, ob Sie in einem öffentlichen Krankenhaus als gesetzlich versicherte Person operiert werden, oder ob Sie sich Ihre Operateurin oder Ihren Operateur frei aussuchen möchten. Für Letzteres braucht es entweder eine Privatversicherung, eine private Zusatzversicherung oder die Bereitschaft, als Selbstzahlerin oder Selbstzahler in Vorleistung zu gehen. - [Welche Linse passt zu mir?](https://www.leydolt.at/welche-linse-passt-zu-mir/): Die wichtigste Frage zuerst: Für welche Entfernungen möchten Sie ohne Brille scharf sehen? Die Antwort ordnet sich in vier Stufen ein, von der Monofokallinse bis zur Multifokallinse. Jede Stufe ist ein anderer Kompromiss zwischen Brillenfreiheit und Bildqualität – deshalb gehört in jede Übersicht auch, was man dafür in Kauf nehmen muss: - [Beliebteste Augenärztin Österreich 2026 – Kataraktchirurgie & Premiumlinsen in Wien](https://www.leydolt.at/beliebteste-augenaerztin-oesterreich-2026-wien-katarakt/): Ich freue mich sehr, im Rahmen der Auszeichnung „Beliebteste Ärzte Österreichs 2026“ zu den beliebtesten Augenärztinnen des Landes gewählt worden zu sein – und damit auch als beliebteste Augenärztin in Wien 2026. - [Ist es normal, nach einer Kataraktoperation Schatten zu sehen?](https://www.leydolt.at/ist-es-normal-nach-einer-kataraktoperation-schatten-zu-sehen/): Nach einer Operation des Grauen Stars (Katarakt) setzen wir eine künstliche Linse (Kunstlinse, Intraokularlinse, IOL) ins Auge ein, um die eingetrübte natürliche Linse zu ersetzen. Die meisten Patientinnen und Patienten genießen bereits kurz nach dem Eingriff ein deutlich klareres Sehen. Dennoch berichten manche in den ersten Tagen oder Wochen nach der Operation über ungewohnte optische Phänomene – darunter häufig Schatten am Rand des Blickfeldes. - [Wie lange soll man eine Augenklappe nach einer Katarakt-OP tragen?](https://www.leydolt.at/wie-lange-augenklappe-nach-grauer-star-op/): Die Operation des Grauen Stars (Katarakt) zählt heute zu den häufigsten und sichersten chirurgischen Eingriffen weltweit. Dennoch ist die richtige Nachsorge entscheidend für einen optimalen Heilungsverlauf. - [Grauer Star – Wann spätestens operieren?](https://www.leydolt.at/grauer-star-wann-spaetestens-operieren/): Eine Kataraktoperation sollte spätestens dann erfolgen, wenn die Trübung der Augenlinse die Sehfunktion so stark beeinträchtigt, dass sie den Anforderungen des täglichen Lebens nicht mehr gerecht wird und eine Operation voraussichtlich zu einer signifikanten Verbesserung führt. Diese Einschätzung entspricht sowohl den internationalen Empfehlungen der American Academy of Ophthalmology (AAO) (1)(2), als auch meiner eigenen klinischen Erfahrung als Kataraktchirurgin mit über 10.000 erfolgreich durchgeführten Eingriffen. - [Medikamente gegen Grauer Star – derzeitiger Stand der Forschung](https://www.leydolt.at/medikamente-gegen-grauen-star-heilen-ohne-operation/): Diese Frage höre ich als Kataraktchirurgin oft und ich verstehe sie nur zu gut. Der Wunsch, den Grauen Star mit Tropfen oder Tabletten zu behandeln, ist naheliegend. Niemand unterzieht sich gerne einer Operation – auch wenn sie noch so sicher und routiniert durchgeführt wird. Aber was sagt die aktuelle Forschung dazu? Gibt es bald Medikamente, die den Grauen Star wirklich rückgängig machen oder verhindern können? In diesem Beitrag teile ich mit Ihnen den derzeitigen wissenschaftlichen Stand mit meiner persönlichen Einschätzung als Augenärztin mit jahrelanger Erfahrung und selbst in der Kataraktforschung tätig. - [Nach Grauer Star OP blind: Was tun, wenn das Sehen nicht wie erwartet ist?](https://www.leydolt.at/nach-grauer-star-op-blind-verschwommen-sehen/): Die Grauer Star Operation (Kataraktoperation) ist einer der häufigsten und erfolgreichsten Eingriffe in der Augenheilkunde. Dennoch erreichen mich in meiner Ordination regelmäßig besorgte Anrufe von Patientinnen und Patienten, die nach dem Eingriff nicht das kristallklare Sehen erleben, das sie sich erhofft hatten. "Warum sehen meine Augen 2 Monate nach einer Kataraktoperation immer noch verschwommen?" ist dann eine häufige Frage. - [Grauer Star Operation: Nachsorge, Erholung & Warnzeichen – Was Patient:innen wissen sollten](https://www.leydolt.at/grauer-star-operation-nachsorge-erholung/): Die Operation des Grauen Stars (Kataraktoperation) gehört heute zu den sichersten und am häufigsten durchgeführten Eingriffen weltweit. Doch genauso wichtig wie der operative Eingriff selbst ist die Nachsorge und die richtige Verhaltensweise in der Erholungsphase. In diesem Beitrag erfahren Sie, was nach der Operation zu beachten ist, wie lange die Heilung dauert und wann Sie wieder Ihre gewohnten Aktivitäten aufnehmen können. - [DOC 2025: Prof. Leydolt präsentiert neueste Erkenntnisse zu Presbyopie-korrigierenden Intraokularlinsen](https://www.leydolt.at/doc-2025-presbyopie-iol-leydolt/): 2. Master Class Kurs: Presbyopie- und Astigmatismuskorrektur - [Trockene Augen & Premiumlinsen: Warum nicht jeder Patient für Multifokal- oder EDOF-Linsen geeignet ist](https://www.leydolt.at/premiumlinsen-bei-trockenen-augen/): Premiumlinsen bei trockenen Augen - geht das? Die Entscheidung für eine Premiumlinse – sei es eine Multifokallinse oder eine EDOF-Linse (Extended Depth of Focus) – ist oft ein bedeutender Schritt hin zu mehr Lebensqualität und Brillenunabhängigkeit. Doch nicht alle Patienten profitieren im gleichen Maß davon. Eine häufig übersehene, aber entscheidende Rolle spielt die Meibomdrüsendysfunktion (MDD), eine der Hauptursachen für trockene Augen. - [Sind torische Linsen Standard?](https://www.leydolt.at/sind-torische-linsen-standard/): Torische Linsen sind eine spezielle Art von Kunstlinsen (Intraokularlinsen, IOLs), die zur Korrektur einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) eingesetzt werden. Doch sind torische Linsen mittlerweile Standard bei einer Grauen-Star-Operation oder handelt es sich um eine Premium-Option? - [Chalazion (Hagelkorn): Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und schnelle Hilfe in unserer Praxis](https://www.leydolt.at/chalazion-hagelkorn-behandlungsmoeglichkeiten/): Ein Chalazion, auch bekannt als Hagelkorn, ist eine weit verbreitete, aber oft unterschätzte Lidrandveränderung. Es kann nicht nur kosmetisch störend sein, sondern in manchen Fällen auch das Sehen beeinträchtigen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was ein Chalazion ist, wie es entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Zudem zeigen wir Ihnen, wie unsere Praxis Ihnen mit schnellen Terminen und spezialisierten Chirurgen helfen kann. - [Ursachen und Risikofaktoren – Welche Faktoren begünstigen die Entstehung des Grauen Stars?](https://www.leydolt.at/ursachen-und-risikofaktoren-des-grauen-stars/): Der Graue Star, medizinisch als Katarakt bezeichnet, ist eine Augenerkrankung, bei der die Augenlinse zunehmend trübe wird, was zu einer Verschlechterung des Sehvermögens führt. Diese Erkrankung tritt häufig im Alter auf, kann jedoch auch durch verschiedene Risikofaktoren beeinflusst werden. In diesem Beitrag beleuchten wir die Ursachen und Risikofaktoren, die die Entstehung des Grauen Stars begünstigen können. - [Symptome und Früherkennung – Welche Anzeichen deuten auf einen Grauen Star hin?](https://www.leydolt.at/symptome-und-frueherkennung-des-grauen-stars/): Ein Grauer Star (Katarakt) ist eine weit verbreitete Augenerkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Doch wie erkennt man die ersten Anzeichen dieser Erkrankung? In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Symptome, die Wichtigkeit der Früherkennung und wann Sie einen Augenarzt aufsuchen sollten. - [Kann man bei einer Katarakt-Operation unterschiedliche Kunstlinsen kombinieren? Mix-and-Match von Intraokularlinsen einfach erklärt](https://www.leydolt.at/mix-and-match-kombination-von-kunstlinsen/): Ja – bei einer Katarakt-Operation können in beide Augen jeweils eine unterschiedliche Kunstlinse eingesetzt werden. Diese Planungsstrategie heißt Mix-and-Match. Ziel ist, die Vorteile zweier verschiedener Linsentypen zu kombinieren, statt sich für einen einzigen Kompromiss für beide Augen zu entscheiden. Ob das für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihren Sehgewohnheiten, Ihrer Augengesundheit und Ihrer Bereitschaft ab, sich an zwei unterschiedliche Seheindrücke zu gewöhnen. Als Leiterin der Vienna IOL Study Group habe ich diese Strategie selbst in einer eigenen Studie mit dreijähriger Nachbeobachtung untersucht. - [Ist das Autofahren mit grauem Star erlaubt?](https://www.leydolt.at/ist-das-autofahren-mit-grauem-star-erlaubt/): Grauer Star (Katarakt) ist eine der häufigsten Augenerkrankungen im Alter und kann die Sehkraft erheblich beeinträchtigen. Viele Betroffene stellen sich die Frage: Darf ich mit grauem Star überhaupt noch Auto fahren? Die Antwort darauf hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der individuelle Sehstatus und gesetzliche Vorschriften. - [Was ist der Unterschied zwischen Monofokal Plus- und EDOF-Linsen?](https://www.leydolt.at/unterschied-zwischen-monofokal-plus-und-edof-linsen/): Zur Verbesserung des Sehens und mögliche Brillenfreiheit nach Linsenoperation gibt es verschiedene Lösungen. Zwei der fortschrittlichsten Optionen sind Monofokal Plus-Linsen und EDOF-Linsen (Extended Depth of Focus). Beide Linsenarten versprechen eine verbesserte Sehqualität, unterscheiden sich jedoch in ihrer Funktionsweise und den damit verbundenen Vorteilen und Nachteilen. - [Graue Star Operation kann Demenz und Depression vorbeugen](https://www.leydolt.at/graue-star-operation-gegen-demenz-und-depression/): Eine Graue Star Operation verbessert nicht nur die Sehfähigkeit, sondern hat möglicherweise auch positive Effekte auf das Gehirn. Studien deuten darauf hin, dass die Operation das Risiko von Demenz und Depression senken kann, da eine gute Sehfähigkeit eine entscheidende Rolle für die kognitive Leistungsfähigkeit spielt und unbehandelte Sehbeeinträchtigungen mit einem schnelleren kognitiven Abbau und einem erhöhten Risiko für Demenz verbunden sind. ## Seiten - [Liderkrankungen](https://www.leydolt.at/liderkrankungen/): Unsere Augenlider schützen das Auge – doch wenn sie selbst erkranken, kann das zu einer Vielzahl unangenehmer Symptome führen. Von Entzündungen über Trockene Augen bis hin zu schmerzhaften Knötchen wie Gersten- oder Hagelkorn: Liderkrankungen sind weit verbreitet, aber oft unterschätzt. In unserer hochspezialisierten Augenpraxis in Wien erkennen und behandeln wir diese Beschwerden gezielt – mit individueller Beratung und moderner Technik. - [Home](https://www.leydolt.at/): Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Mehr als 80% der Informationen aus unserer Umgebung nehmen wir über unsere Augen auf. Umso dramatischer ist es, wenn sich das Sehen verschlechtert. - [Publikationen](https://www.leydolt.at/publikationen/): Langenbucher A, Szentmáry N, Cayless A, Schartmüller D, Lisy M, Menapace R, Wendelstein J, Leydolt C. - [Wissenswertes](https://www.leydolt.at/wissenswertes/): Grauer Star Operation: Nachsorge, Erholung & Warnzeichen – Was Patient:innen wissen sollten - [Trockene Augen](https://www.leydolt.at/trockene-augen/): Das Auge produziert ständig Tränenflüssigkeit, um eine gleichmäßige Befeuchtung der Hornhaut zu gewährleisten. Dieser Tränenfilm besteht aus drei Schichten: der wässrigen Schicht, der Schleimschicht und der Lipidschicht (Öl), die von den Meibomdrüsen in den Augenlidern abgesondert wird. Jede dieser Schichten hat eine bestimmte Aufgabe, um das Auge zu schützen und eine klare Sicht zu ermöglichen. Trockene Augen treten auf, wenn eine oder mehrere dieser Schichten gestört sind. Meistens ist dies auf eine verringerte Tränenproduktion oder auf eine erhöhte Verdunstung der Tränenflüssigkeit aufgrund einer Störung der Lipidschicht zurückzuführen. - [Grauer Star (Katarakt)-Operation](https://www.leydolt.at/grauer-star-katarakt-operation/): Eine gründliche Untersuchung des gesamten Auges mit Erhebung der Augenvorgeschichte, des exakten Brillenstatus und Erweiterung der Pupille ist notwendig, um die Diagnose Grauer Star zu stellen und auch etwaige weitere Erkrankungen des Auges, wie beispielsweise ein Glaukom oder eine Netzhauterkrankung zu auszuschließen. - [Speziallinsen (Premium Implantate)](https://www.leydolt.at/speziallinsen/): Moderne Speziallinsen - Monofokal Plus Linsen, EDOF Linsen, Multifokallinsen - können hingegen auch die Alterssichtigkeit (Presbyopie) verbessern. Auch eine Kombination gleicher Linsentypen verschiedener Stärken (Monovision) oder unterschiedlicher Linsentypen (Mix-and-Match) ist möglich. Damit werden wir den steigenden Bedürfnissen und Ansprüchen unserer Patient*innen gerecht, ihr Sehen deutlich zu verbessern und unabhängig von ihrer Brille zu werden. Denn ein Leben ohne Brille beziehungsweise weitgehende Brillenfreiheit bedeutet, ein hohes Maß an Lebensqualität wieder zu erlangen. - [Christina Leydolt](https://www.leydolt.at/christina-leydolt/): Seit mehr als 25 Jahren beschäftige ich mich mit der Erforschung und Weiterentwicklung von Kunstlinsen mit dem Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten genau die Linse zu empfehlen, die zu ihren Augen und ihrem Alltag passt. Als Leiterin der Vienna IOL Study Group an der Medizinischen Universität Wien fließen die Erkenntnisse meiner eigenen Forschung direkt in meine tägliche Arbeit ein. Mit rund 1.000 Linsenoperationen pro Jahr verbinde ich diese wissenschaftliche Tiefe mit hoher praktischer Erfahrung. Mir ist dabei eines besonders wichtig: Ich bin keiner Firma oder einem Linsenhersteller verpflichtet. Die Wahl der passenden Kunstlinse folgt ausschließlich Ihren Augen und Ihren Bedürfnissen - nicht einem Produktkatalog. Die Gesundheit Ihrer Augen steht für mich an erster Stelle — sie sind Ihre wertvollsten Sinnesorgane. - [Alterssichtigkeit](https://www.leydolt.at/alterssichtigkeit/): Alterssichtigkeit, auch bekannt als Presbyopie, ist eine altersbedingte Sehschwäche, die Millionen von Menschen weltweit betrifft und oft deutliche Auswirkungen auf ihre Lebensqualität haben kann. Alterssichtigkeit bedeutet, dass die Fähigkeit des Auges nahe Objekte klar zu erkennen, abnimmt. In der Regel beginnt Alterssichtigkeit zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr und ist ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses. - [Erfahrungsberichte von Patient*innen mit Grauem Star](https://www.leydolt.at/erfahrungsberichte-von-patientinnen-mit-grauem-star/): Hier teilen einige unserer Patientinnen und Patienten ihre persönlichen Erlebnisse und Eindrücke nach einer Grauen Star Operation. Diese authentischen Berichte bieten Ihnen einen Einblick in den Ablauf, die Ergebnisse und die positiven Veränderungen, die durch den Eingriff möglich sind. Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie, wie eine Graue Star Operation das Leben anderer nachhaltig verbessert hat: - [Meine Praxis](https://www.leydolt.at/meine-praxis/) - [Links](https://www.leydolt.at/links/): Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie Vienna IOL Study Group Kataraktlaser Eyelaser Ärztekammer für Wien Privatklinik Confraternität Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) Wiener Ophthalmologische Gesellschaft Licht für die Welt - [Cookies](https://www.leydolt.at/cookies/): Google Analytics wird auf dieser Seite nicht eingesetzt. - [Impressum](https://www.leydolt.at/impressum/): Informationspflicht gemäß § 5 Abs. 1 ECG - [Kontakt](https://www.leydolt.at/kontakt/): Bitte senden Sie mir Ihren Terminwunsch oder Ihre Anfrage über unser Kontakt Formular bezüglich einer Untersuchung oder einer Operation. Ich rufe Sie auch gerne zurück. Aus Datenschutzgründen empfehle ich Ihnen, keine sensiblen Daten zu senden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung. (*) … Pflichtfeld - [Laser Grauer Star Operation](https://www.leydolt.at/laser-grauer-star-operation/): Die neueste Entwicklung in der modernen Katarktchirurgie ist der Femtosekundenlaser, der bei der Laser Grauer Star Operation (Femtosekundenlaser-assistierten Kataraktoperation oder FLACS, femtosecondlaser-assisted cataract surgery) eingesetzt wird. Dieser Laser kann Gewebe computergesteuert präzise auseinandertrennen ohne thermische Schädigung an Nachbargeweben hervorzurufen. - [Grauer Star (Katarakt)](https://www.leydolt.at/grauer-star-katarakt/): Grauer Star (Katarakt) ist eine Trübung der ursprünglich klaren Augenlinse. - [Glaskörpertrübungen](https://www.leydolt.at/glaskoerpertruebungen/): Das Symptom ist vielen Menschen vertraut: Kleine, dunkle „Flankerl“ schweben im Gesichtsfeld – wie lästige Mücken, die sich nicht verjagen lassen. Dieses Phänomen hat viele Namen: „mouches volantes“, „floaters“ oder eben auch „fliegende Mücken“. Ursache sind Glaskörpertrübungen, die meistens völlig harmlos sind, die Sie aber dennoch zum Anlass nehmen sollten, Ihre Augenärztin oder Ihren Augenarzt aufzusuchen. - [Diabetische Netzhauterkrankung](https://www.leydolt.at/diabetische-netzhauterkrankung/): Die diabetische Netzhauterkrankung (diabetische Retinopathie) ist die häufigste Erblindungsursache der westlichen Welt zwischen dem 20. und 65. Lebensjahr. Bei Typ-1-Diabetikern ist nach einer Krankheitsdauer von 15 bis 20 Jahren bei bis zu 90% der Patienten eine Retinopathie vorhanden. Bei Typ-2-Diabetikern besteht bereits bei einem Drittel der Patienten bei Diagnosestellung des Diabetes eine Retinopathie. - [Makuladegeneration](https://www.leydolt.at/makuladegeneration/): Gerade Linien erscheinen krumm, vor allem im Zentrum des Gesichtsfeldes: Wenn beim Blick auf die Kacheln im Badezimmer oder auf ein Stück kariertes Papier die Linien verzerrt erscheinen, dann kann das ein Anzeichen für eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) sein. In den Industriestaaten gilt die AMD als häufigste Ursache für schwere Sehbeeinträchtigungen bis hin zur Erblindung bei über 50-Jährigen. - [Grüner Star (Glaukom)](https://www.leydolt.at/gruener-star-glaukom/): Der Grüne Star (Glaukom) ist eine Krankheit, die die Betroffenen oft lange nicht bemerken: meist beeinträchtigt ein relativ zu hoher Augeninnendruck die Durchblutung des empfindlichen Sehnervs, aber auch bei „normalen“ Druckwerten kann ein Grüner Star entstehen. - [Augenentzündungen](https://www.leydolt.at/augenentzuendungen/): Wer kennt das nicht: Die Augen röten sich und schwellen an. Ein Fremdkörpergefühl stört, es kommt zu brennenden oder stechenden Schmerzen. Im Laufe des Lebens bekommt nahezu jeder Mensch einmal eine Augenentzündung. Oft steckt eine harmlose Reizung dahinter, ausgelöst durch Staub, Allergene, Zugluft oder stundenlange Bildschirmarbeit. Ursache für die unangenehmen Symptome können aber genauso bakterielle, virale oder Pilz-Infektionen sein. Manchmal steckt auch eine unbemerkte Verletzung dahinter, oder es befindet sich ein Fremdkörper im Auge. Werden die Ursachen zu spät behandelt, kann es zu ernsten Komplikationen bis hin zur Erblindung kommen. - [Fehlsichtigkeit](https://www.leydolt.at/fehlsichtigkeit/): Rund 3,7 Millionen Österreicher:innen über 16 Jahre leiden an Fehlsichtigkeit. Davon sind 1,7 Millionen ständige und 2,0 Millionen gelegentliche Brillenträger:innen. 87% der österreichischen Brillenträger:innen benötigen auch beim Lesen eine Brille, 8% tragen zumindest gelegentlich Kontaktlinsen. - [Das Auge](https://www.leydolt.at/das-auge/): Das Auge ist ähnlich einem analogen Fotoapparat aufgebaut. Wie die Linse im Kameraobjektiv bündelt die natürliche Linse beim Menschen das einfallende Licht. Die Netzhaut entspricht einem Film: auf ihr werden die Seheindrücke abgebildet. - [Myopie bei Kindern](https://www.leydolt.at/myopie-bei-kindern/): Das „normale“ menschliche Auge ist etwa 24 mm lang. Ein zu langes Auge ist kurzsichtig (myop). Ist das Auge zu lange, werden beim Sehen die Lichtstrahlen nicht auf der Netzhaut fokussiert, sondern davor. Daher werden Dinge in der Ferne unscharf gesehen. Ein Millimeter entspricht einem Sehfehler von circa 3 Dioptrien. Es zeigt sich weltweit eine Tendenz zur Zunahme der Kurzsichtigkeit (=Myopie). Im Jahr 2030 werden nach Berechnungen bereits 50% aller Kinder kurzsichtig sein. In vielen asiatischen Ländern wie z. B. China sind bereits heute mehr als 80% aller Kinder kurzsichtig. - [Kinder & Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen](https://www.leydolt.at/kinder-mutter-kind-pass-untersuchungen/): Bis sich der Sehsinn eines Kindes vollständig entwickelt hat, dauert es zehn, bei manchen Kindern sogar zwölf Jahre. Neugeborene sehen zwar noch unscharf, können aber Hell-Dunkel-Kontraste wahrnehmen. - [Spezial Untersuchungen](https://www.leydolt.at/spezial-untersuchungen/): Mit der OCT-Untersuchung können die einzelnen Schichten der Netzhaut dargestellt und damit viele Erkrankungen wie altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Durchblutungsstörungen oder Grüner Star (Glaukom) erkannt werden. - [Augenhintergrund-Untersuchung](https://www.leydolt.at/augenhintergrund-untersuchung/): Der Augenhintergrund (Fundus) ist die innere Oberfläche des Augapfels. Mit einer stark vergrößernden Speziallinse können mittels Spaltlampenmikroskop die Netzhaut (Retina) mit dem Sehzentrum (Makula), der Sehnervenkopf (Papille) und die versorgenden Blutgefäße in den hinteren Regionen des Auges beurteilt werden. - [Augendruckmessung (Glaukomvorsorge)](https://www.leydolt.at/augendruckmessung-glaukomvorsorge/): Die Augendruck Messung (Tonometrie) ist ein wichtiger Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung und sollte ab dem 40. Lebensjahr mindestens einmal jährlich durchgeführt werden. Der normale Augendruck eines Erwachsenen beträgt bis 21 mmHg. Um optimal funktionieren zu können, benötigt das Auge einen stabilen Innendruck, etwa vergleichbar mit dem Druck in einem Reifen. Ist der Augendruck zu hoch, ist primär die Funktion des Sehnervs gefährdet. - [Spaltlampen-Untersuchung](https://www.leydolt.at/spaltlampen-untersuchung/): Die Spaltlampen Untersuchung (biomikroskopische Untersuchung) zählt zu den Routine-Untersuchungen durch Augenärzt:innen. Ein sogenanntes Spaltlampen Mikroskop ermöglicht es, alle Augenabschnitte – Bindehaut, Hornhaut, Regenbogenhaut (Iris), Augenlinse, Netzhaut (Augenhintergrund) – stark vergrößert zu betrachten und somit bestimmte Augenkrankheiten zu erkennen. - [Sehstärken- und Brillenbestimmung](https://www.leydolt.at/sehstaerken-und-brillenbestimmung/): Die Sehstärke bzw. Sehschärfe (Visus) jedes Auges wird beim Sehtest mittels Tafeln mit Buchstaben, Zahlen und Symbolen in verschiedenen Größen subjektiv überprüft. - [Untersuchungen](https://www.leydolt.at/untersuchungen/): Viele Erkrankungen der Augen verlaufen oft lange unbemerkt. Auch Erkrankungen, die zur Erblindung führen können verursachen zu Beginn kaum Beschwerden. Daher ist die Augenvorsorge-Untersuchung so wichtig um Ihnen ein gutes Sehen und damit eine hohe Lebensqualität ermöglichen zu können. - [Intravitreale Injektionen](https://www.leydolt.at/intravitreale-injektionen/): Die Injektion von speziellen Anti-VEGF (Wachstumsfaktoren = IVOM, intravitreale operative Medikamenteneingabe) in den Glaskörperraum des Auges ist eine Behandlungsmethode bei feuchter Makuladegeneration (AMD), Netzhautödem bei Diabetes oder nach einem Gefäßverschluss. Bei dieser Therapie wird nach vorheriger Diagnosestellung ein Medikament direkt in den Augapfel injiziert. Bei vielen Patient:innen muss diese Behandlungen mehrmals in monatlichen Intervallen durchgeführt werden. - [Lid Operationen](https://www.leydolt.at/lid-chalazion-operationen/): Ein Chalazion (Hagelkorn) stellt eine chronische, meist schmerzlose Entzündung einer Meibom-Drüse dar, die durch einen Sekretstau verursacht wird. Zunächst wird häufig eine konservative Therapie mit Wärmebehandlungen, gezielter Lidrandpflege und medikamentösen Maßnahmen versucht. Wenn jedoch eine länger anhaltende Entzündung oder eine ausgeprägte Vergrößerung des Chalazions zu funktionellen oder ästhetischen Beschwerden führt, kann eine operative Entfernung indiziert sein. - [Augenlaser (Refraktive Chirurgie)](https://www.leydolt.at/augenlaser-refraktive-chirurgie/): Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen – das ist der Wunsch vieler Menschen, für die eine Sehhilfe zum Teil erhebliche Einschränkungen im persönlichen Wohlbefinden oder im Berufsleben bedeutet. Mit einem Augenlaser kann eine vorhandene Kurz- oder Weitsichtigkeit mit eventuell vorhandener Hornhautverkrümmung korrigiert werden. - [Nachstar Behandlung](https://www.leydolt.at/nachstar-behandlung/): Eine Nachstar Behandlung kann manchmal nach einer Grauen Star Operation notwendig werden, wenn eine neuerliche langsame Sehverschlechterung eintritt. Ein Nachstar (Cataracta secundaria oder posterior capsule opacification ‚PCO‘) entsteht dadurch, dass bei der Operation im Kapselsack verbliebende Linsenzellen langsam auf die hintere Kapsel Richtung Sehachse wachsen und eine Zellschicht bilden. Dadurch wird die Sicht wieder milchig trüb. - [Operationen](https://www.leydolt.at/operationen/): Sollte eine oder auch mehrere Operationen bei Ihnen notwendig sein, kann ich Sie beruhigen: die allermeisten Eingriffe sind schmerzfrei und die Erholungsphase ist in der Regel rasch. Das liegt daran, dass Augenoperationen größtenteils in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) mit Augentropfen oder einer Injektion mittels Lokalanästhetikum erfolgen. - [Wahlarzt & Kosten](https://www.leydolt.at/wahlarzt-kosten/): Als Wahlärztin habe ich keinen Vertrag mit den Krankenkassen. ## FAQs - [Warum spricht man von „Premiumlinsen“ – und was ist daran Premium?](https://www.leydolt.at/faq-items/warum-spricht-man-von-premiumlinsen-und-was-ist-daran-premium/): „Premiumlinse" ist in erster Linie ein Marktbegriff für Kunstlinsen mit erweitertem oder vollem Sehbereich. Er beschreibt keine objektive Qualitätsstufe, sondern den Selbstbehalt bzw. die Privatleistung, die Patient*innen bei diesen Linsentypen in Österreich zusätzlich zur Operation tragen, wobei es derzeit in Wien im öffentlichen Krankenkassenbereich kein Zuzahlsystem gibt. Auf meiner Website verwende ich stattdessen meist den neutraleren Begriff „Speziallinse". - [Was ist der Unterschied zwischen einer Multifokal- und einer EDOF-Linse?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-ist-der-unterschied-zwischen-einer-multifokal-und-einer-edof-linse/): Der Hauptunterschied liegt im Sehbereich: Eine EDOF-Linse deckt die Ferne bis etwa Armlänge ab, eine Multifokallinse zusätzlich auch die Nähe. Unsere Forschungsgruppe hat monofokale EDOF- und trifokale Linsen im direkten Vergleich am selben Patienten untersucht (American Journal of Ophthalmology 2024): Die Fernsicht war in beiden Gruppen ähnlich gut, im Nahbereich und beim Kontrastsehen zeigten sich jedoch deutliche Unterschiede zugunsten der trifokalen Linse. - [Was bedeutet „Monofokal Plus“?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-bedeutet-monofokal-plus/): Monofokal Plus – fachsprachlich „enhanced monofocal" – bezeichnet eine Kategorie zwischen der klassischen Monofokallinse und der EDOF-Linse: Sie liefert scharfes Sehen in der Ferne und einen leicht erweiterten Übergang zum Zwischenbereich, bei nahezu unveränderter Bildqualität wie eine Standardlinse. Fachlich erreicht eine Monofokal-Plus-Linse eine erweiterte Schärfentiefe von etwa 1,2 bis unter 1,58 Dioptrien – deutlich weniger als eine EDOF-Linse. In unserer Forschungsgruppe haben wir Monofokal-Plus-Linsen direkt mit klassischen Monofokallinsen verglichen (American Journal of Ophthalmology 2024). - [Was ist eine trifokale Linse?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-ist-eine-trifokale-linse/): Eine trifokale Linse gehört zur Kategorie mit vollem Sehbereich: Sie teilt das einfallende Licht diffraktiv – über eine mikroskopische Ringstruktur auf der Linsenoberfläche – gleichzeitig auf drei Brennpunkte auf: Ferne, Zwischenbereich und Nähe. Ziel ist eine weitgehende Brillenfreiheit auf allen Distanzen. Trifokale Linsen sind die häufigste Bauform innerhalb der Kategorie mit vollem Sehbereich, die umgangssprachlich oft nur „Multifokallinse" genannt wird. Weil das Licht auf drei statt auf einen Brennpunkt verteilt wird, steht anders als bei einer Monofokallinse nie die volle Lichtmenge für einen einzigen Fokus zur Verfügung – daraus können sich Lichthöfe (Halos) und Blendung, vor allem beim nächtlichen Autofahren, sowie ein leicht reduziertes Kontrastsehen ergeben. Bei den meisten Patient*innen gewöhnt sich das Gehirn innerhalb einiger Monate daran (Neuroadaptation), bei manchen bleiben die Effekte spürbar. Trifokale Linsen lassen sich mit einer torischen Zusatzfunktion kombinieren, wenn zusätzlich eine Hornhautverkrümmung vorliegt. - [Was ist eine EDOF-Linse?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-ist-eine-edof-linse/): Eine EDOF-Linse (Extended Depth of Focus, erweiterte Schärfentiefe) gehört zur Kategorie mit erweitertem Sehbereich: Sie bildet die Ferne bis etwa Armlänge scharf ab – also Bildschirmarbeit, Kochen oder das Armaturenbrett beim Autofahren –, ohne dass dafür eine Brille nötig ist. Für sehr kleine Schrift bleibt in der Regel eine Lesebrille erforderlich. Fachlich wird die EDOF-Linse über die sogenannte Defokuskurve eingeordnet: Sie erreicht eine erweiterte Schärfentiefe von rund 1,58 bis unter 2,3 Dioptrien (ESCRS Functional Vision Working Group, Journal of Cataract & Refractive Surgery 2024 und 2026). Das unterscheidet sie sowohl von der Monofokal-Plus-Linse, die nur eine leicht erweiterte Schärfentiefe erreicht, als auch von Multifokallinsen, die einen vollen Sehbereich abdecken. Wie eine EDOF-Linse ihre Wirkung technisch erzeugt – refraktiv oder diffraktiv –, ist keine feste Eigenschaft der Kategorie: Beide Prinzipien kommen bei EDOF-Linsen vor, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen bei Lichthöfen und Kontrastsehen. Bei stärkerer Hornhautverkrümmung lässt sich jede EDOF-Linse zusätzlich torisch einsetzen. Ob eine EDOF-Linse für Sie infrage kommt, hängt neben Ihren Sehgewohnheiten auch von der Hornhautoberfläche, der Pupillengröße und eventuellen Begleiterkrankungen ab – das prüfe ich vor jeder Empfehlung individuell. - [Kann ich nach der Operation weiterhin Kontaktlinsen tragen?](https://www.leydolt.at/faq-items/kann-ich-nach-der-operation-weiterhin-kontaktlinsen-tragen/): Grundsätzlich ja: sobald Ihr Auge verheilt und Ihre neue Sehstärke stabil ist, spricht in der Regel nichts gegen das Tragen von weichen oder formstabilen Kontaktlinsen. In den ersten Wochen nach der Operation, meist bis zur Nachkontrolle nach etwa zwei bis vier Wochen, sollten Sie damit aber warten, bis ich Ihnen grünes Licht gebe. Da sich Ihre Brechkraft durch die neue Kunstlinse verändert hat, benötigen Ihre bisherigen Kontaktlinsen fast immer eine neue Stärke, daher ist eine Neuanpassung also ohnehin notwendig. Wurde eine torische Kunstlinse eingesetzt, sollten Sie zusätzliche Kontaktlinsen besonders sorgfältig mit mir abstimmen, damit sich die Korrekturen nicht gegenseitig stören. Da das Auge nach der Operation vorübergehend etwas trockener sein kann, ist in dieser Phase auf gute Benetzung und jedenfalls sorgfältige Hygiene zu achten. Melden Sie sich bei Rötung, Schmerzen oder Sehverschlechterung unter Kontaktlinsen in dieser Phase frühzeitig. - [Wer bezahlt die Brille nach der Grauen-Star-Operation?](https://www.leydolt.at/faq-items/wer-bezahlt-die-brille-nach-der-grauen-star-operation/): Die Brille nach der Operation zahlen Sie in Österreich in aller Regel selbst. Die Krankenkasse, wie ÖGK übernimmt Sehbehelfe für Erwachsene nur in eng definierten Ausnahmefällen, nicht routinemäßig nach einer Kataraktoperation. Manche private Zusatzversicherungen bieten hier einen Zuschuss, das hängt vom jeweiligen Tarif ab; einen pauschalen Erstattungsbetrag gibt es nicht, da sich die Bedingungen von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden. Bewahren Sie Rechnung und Rezept der neuen Brille auf, da manche Zusatzversicherungen eine Kostenbeteiligung nur bei fristgerechter Einreichung gewähren. Unabhängig von der Brille gilt: Auch die Kosten der Operation selbst setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen, etwa ob Sie über die Kasse oder als Privatpatient behandelt werden und ob eine Speziallinse gewählt wird. Eine ausführliche Übersicht zu Kassenleistung, Wahlarzt-Honorar und Linsenkosten finden Sie im Artikel „Was kostet die Grauer-Star-Operation in Österreich?“. Klären Sie am besten vorab direkt mit Ihrer Zusatzversicherung, ob und in welcher Höhe eine Brille nach der Operation mitversichert ist. - [Werde ich mit einer Multifokallinse völlig brillenfrei?](https://www.leydolt.at/faq-items/werde-ich-mit-einer-multifokallinse-voellig-brillenfrei/): Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einer Multifokallinse im Alltag weitgehend ohne Brille aus — eine Garantie für vollständige Brillenfreiheit gibt es aber nicht. Bei schwachem Licht, sehr kleiner Schrift oder bestimmten Sehaufgaben kann trotzdem gelegentlich eine Lesebrille hilfreich sein. Multifokallinsen oder auch Linsen für den vollen Sehbereich (FRV, full-range-of-vision) teilen das einfallende Licht auf mehrere Brennpunkte auf, um Ferne, Zwischendistanz und Nähe gleichzeitig abzudecken. Das gelingt sehr gut, bringt aber bei manchen Patient*innen optische Nebenwirkungen wie Lichthöfe (Halos) oder ein leicht reduziertes Kontrastsehen mit sich, besonders beim nächtlichen Autofahren. Bei den meisten Patient*innen gewöhnt sich das Gehirn innerhalb einiger Monate an diese Effekte (Neuroadaptation), bei manchen bleiben sie jedoch spürbar. Nach meiner Erfahrung aus mehreren tausend Linsenoperationen kommen die meisten Betroffenen gut damit zurecht, wenn die Indikation vor der Operation sorgfältig geprüft wurde. Ob eine Multifokallinse für Sie geeignet ist, hängt außerdem von Ihrer Augengesundheit ab, etwa von Hornhaut, Pupille und eventuellen Begleiterkrankungen. Ich bespreche diese Abwägung offen mit Ihnen, bevor eine Entscheidung fällt, statt Brillenfreiheit bedenkenlos zu versprechen. - [Wann kann ich nach der Operation eine neue Brille anpassen lassen?](https://www.leydolt.at/faq-items/wann-kann-ich-nach-der-operation-eine-neue-brille-anpassen-lassen/): In der Regel etwa zwei bis vier Wochen nach der Operation, sobald sich Ihre Refraktion bei der Nachkontrolle als stabil erweist. Eine frühere Anpassung ist meist nicht sinnvoll, weil sich der Wert in den ersten Tagen noch verändern kann. Werden beide Augen auf einmal operiert, kann eine neue Brille in eben diesem Zeitrahmen angepasst werden. Wenn Ihre Augen zweizeitig operiert werden (üblicherweise liegt zwischen den beiden Operationen ein Abstand von ein bis zwei Wochen) empfehle ich, mit der endgültigen Brille bis nach dem zweiten Eingriff zu warten, da sich sonst die Sehwerte zwischen den Augen deutlich unterscheiden können. Bei der Nachkontrolle bestimme ich die Refraktion und vergleiche sie mit dem Vorwert, um sicherzugehen, dass er sich nicht mehr wesentlich verschiebt. Bei Bedarf lässt sich für die Übergangszeit zusätzlich eine provisorische Einstärkenbrille anfertigen. Wer beruflich oder im Alltag dringend auf gutes Sehen angewiesen ist, etwa für Bildschirmarbeit oder Autofahren, kann in dieser Zwischenzeit auch auf eine einfache Lesehilfe von der Stange zurückgreifen, sofern keine torische Korrektur notwendig ist. - [Brauche ich nach der Operation noch eine Brille?](https://www.leydolt.at/faq-items/brauche-ich-nach-der-operation-noch-eine-brille/): Das hängt in erster Linie vom eingesetzten Linsentyp und von Ihren individuellen Augenbefunden ab. Mit einer klassischen monofokalen Linse benötigen Sie für die Nähe und meist auch für den Zwischenbereich weiterhin eine Brille, während Speziallinsen den Brillenbedarf deutlich reduzieren können — vollständig aufheben lässt er sich nicht in jedem Fall. - [Wie viele Linsenoperationen sollte eine Operateurin pro Jahr durchführen?](https://www.leydolt.at/faq-items/wie-viele-linsenoperationen-sollte-eine-operateurin-pro-jahr-durchfuehren/): Eine offizielle Mindestzahl gibt es nicht, doch eine hohe chirurgische Erfahrung gilt allgemein als ein Faktor für gleichbleibend gute Ergebnisse und einen sicheren Umgang mit Komplikationen. Ich selbst führe rund 1.000 Linsenoperationen pro Jahr durch. - [Warum ist Herstellerunabhängigkeit bei der Linsenwahl wichtig?](https://www.leydolt.at/faq-items/warum-ist-herstellerunabhaengigkeit-bei-der-linsenwahl-wichtig/): Die Wahl der Kunstlinse wirkt sich über viele Jahre auf Ihr Sehen und Ihre Lebensqualität aus. Ist eine Praxis vertraglich oder wirtschaftlich an einen bestimmten Hersteller gebunden, besteht ein Anreiz, dessen Linsen zu empfehlen, unabhängig davon, ob sie im Einzelfall tatsächlich die beste Wahl sind. Bei einer Bindung an nur einen Hersteller besteht zudem das Risiko, dass neue, für Sie eventuell besser geeignete Linsenmodelle anderer Firmen erst gar nicht angeboten werden. - [Welche Fragen sollte ich meiner Operateurin oder meinem Operateur stellen?](https://www.leydolt.at/faq-items/welche-fragen-sollte-ich-meiner-operateurin-oder-meinem-operateur-stellen/): Hilfreiche Fragen sind unter anderem: Mit wie vielen verschiedenen Linsenherstellern arbeiten Sie? Was spricht bei mir persönlich gegen eine bestimmte Linse? Welche Nebenwirkungen sind bei der empfohlenen Linse möglich? Und: Wie viele Linsenoperationen führen Sie pro Jahr durch? - [Woran erkenne ich eine unabhängige Beratung zur Linsenwahl?](https://www.leydolt.at/faq-items/woran-erkenne-ich-eine-unabhaengige-beratung-zur-linsenwahl/): Eine unabhängige Beratung erkennen Sie daran, dass mehrere Linsentypen unterschiedlicher Hersteller tatsächlich zum Einsatz kommen und die Empfehlung sich nach Ihren Augen richtet, nicht nach einem einzelnen Produktkatalog. Ebenso wichtig: eine offene Aufklärung über mögliche Nachteile, nicht nur über Vorteile. - [Was ist die Vienna IOL Study Group?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-ist-die-vienna-iol-study-group/): Die Vienna IOL Study Group ist die Forschungsgruppe für Kunstlinsen und Linsenchirurgie, die ich an der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Wien leite. Seit mehr als zwei Jahrzehnten untersuchen wir, wie sich moderne Kunstlinsen für Patient*innen weiter verbessern lassen. - [Übernimmt eine private Zusatzversicherung Premiumlinsen (Speziallinsen)?](https://www.leydolt.at/faq-items/uebernimmt-eine-private-zusatzversicherung-premiumlinsen-speziallinsen/): Nein: Die Speziallinse selbst – etwa eine Monofokal-Plus-, EDOF- oder Multifokallinse – muss auch bei Vorliegen einer privaten Zusatzversicherung immer selbst bezahlt werden. Die Versicherung übernimmt in der Regel nur die eigentliche Operationsleistung: bei einer OP im Privatspital meist per Direktverrechnung ohne zusätzliche Kosten für Sie, bei einer OP im privaten OP nach Einreichung der Rechnung, häufig fast zur Gänze, abhängig vom Vertrag. - [Was bedeutet Wahlärztin für die Kostenerstattung?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-bedeutet-wahlaerztin-fuer-die-kostenerstattung/): Als Wahl- bzw. Privatärztin behandle ich ausschließlich Patientinnen mit Zusatzversicherung oder Selbstzahlerinnen, in der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz oder in einem privaten OP. Wie die Kosten erstattet werden, hängt vom jeweiligen Modell ab: Mit Zusatzversicherung wird eine OP im Privatspital meist direkt mit Ihrer Versicherung verrechnet; im privaten OP zahlen Sie zunächst selbst und reichen die Rechnung danach bei Ihrer Versicherung ein, die die Kosten je nach Vertrag meist fast zur Gänze übernimmt. - [Was kosten Premiumlinsen (Speziallinsen) zusätzlich?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-kosten-premiumlinsen-speziallinsen-zusaetzlich/): Speziallinsen wie Monofokal-Plus-, EDOF- oder Multifokallinsen müssen unabhängig vom gewählten Weg immer selbst bezahlt werden – auch dann, wenn die Operation selbst über eine Zusatzversicherung oder die gesetzliche Krankenkasse (teilweise) abgedeckt ist. Die Kosten dafür liegen schätzungsweise zwischen rund 300 und 1.000 Euro pro Auge, abhängig vom konkreten Linsenmodell und davon, ob zusätzlich eine torische Korrektur benötigt wird. - [Zahlt die Krankenkasse die Katarakt-Operation?](https://www.leydolt.at/faq-items/zahlt-die-krankenkasse-die-katarakt-operation/): Ja: Im öffentlichen Krankenhaus übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Operation des Grauen Stars inklusive einer monofokalen Standardlinse vollständig – Voraussetzung ist eine Überweisung durch Ihre Augenärztin oder Ihren Augenarzt. In manchen Häusern wird je nach Möglichkeit und Stärke des Astigmatismus auch eine torische Linse im Rahmen der Kassenleistung eingesetzt. - [Was kostet eine Grauer-Star-Operation in Österreich?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-kostet-eine-grauer-star-operation-in-oesterreich/): Das lässt sich nicht pauschal in einer Zahl beantworten, da es entscheidend darauf ankommt, ob Sie über das öffentliche Krankenhaus als gesetzlich versicherte Person operiert werden, oder ob Sie sich Ihre Operateurin bzw. Ihren Operateur frei aussuchen möchten. Im öffentlichen Krankenhaus ist die Operation mit einer monofokalen Standardlinse für gesetzlich Versicherte kostenfrei, allerdings ohne freie Arztwahl. - [Was bedeutet Mix-and-Match bei Kunstlinsen?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-bedeutet-mix-and-match-bei-kunstlinsen/): Mix-and-Match bedeutet, dass bei der Katarakt-Operation in jedes Auge eine Kunstlinse eines anderen Sehbereich-Typs eingesetzt wird, statt beidseits dieselbe Linsenart zu verwenden. Ziel ist, die jeweiligen Stärken zweier Linsenkategorien zu kombinieren und so über mehrere Entfernungen hinweg ein besseres Ergebnis zu erzielen als mit einer einzigen Linsenart allein. In meiner Ordination am Opernring in Wien plane ich diese Kombination individuell: Das dominante Auge – jenes, das das Gehirn bevorzugt zur Ausrichtung nutzt – erhält meist die Linse mit der kontrastreicheren Abbildung, etwa eine EDOF-Linse (extended depth of focus, erweiterte Schärfentiefe) oder Monofokal-Plus-Linse (enhanced monofocal). Das nicht-dominante Auge bekommt häufig die Linse mit dem größeren Nahanteil, etwa eine diffraktive Multifokallinse (meist trifokal). So entsteht ein Gesamtergebnis, das die Nachteile der jeweils anderen Linse teilweise ausgleicht. Wichtig: Mix-and-Match ist kein eigener Linsentyp, sondern eine Planungsstrategie – die Wahl der beiden konkreten Linsen richtet sich, wie bei jeder Kunstlinsen-Entscheidung, nach Ihrer Augengesundheit und Ihren Sehgewohnheiten und wird erst nach der augenärztlichen Voruntersuchung endgültig festgelegt. - [Kann man in beide Augen unterschiedliche Kunstlinsen einsetzen?](https://www.leydolt.at/faq-items/kann-man-in-beide-augen-unterschiedliche-kunstlinsen-einsetzen/): Ja, das ist medizinisch etabliert und wird in meiner Praxis regelmäßig angewendet. Bei rund 1.000 Linsenoperationen pro Jahr gehört die Kombination zweier unterschiedlicher Kunstlinsen zu den Optionen, die ich bei entsprechender Eignung anbiete. Technisch spricht nichts dagegen, beide Augen unabhängig voneinander zu planen: Jedes Auge wird separat vermessen und die jeweilige Linse individuell berechnet. Der Unterschied zur Standardvorgehensweise – beidseits derselbe Linsentyp – liegt allein in der bewussten Entscheidung, zwei unterschiedliche Sehbereich-Kategorien zu kombinieren, etwa eine EDOF-Linse (extended depth of focus, erweiterte Schärfentiefe) mit einer Multifokallinse (meist trifokal). Ob diese Kombination für Sie sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Anatomie und Gesundheit beider Augen, von Ihrer Bereitschaft, sich an zwei unterschiedliche Seheindrücke zu gewöhnen, und von Ihren Erwartungen an das Sehen ohne Brille. In meiner eigenen Studie zu dieser Fragestellung, veröffentlicht im Fachjournal Eye, zeigte sich bei den meisten Teilnehmer*innen eine gute Verträglichkeit: 85 % kamen im Zwischenbereich ohne Brille aus, photische Nebenwirkungen wie Halos waren nur gering ausgeprägt. Die endgültige Entscheidung treffe ich gemeinsam mit Ihnen erst nach der augenärztlichen Voruntersuchung. - [Für wen eignet sich eine Mix-and-Match-Lösung?](https://www.leydolt.at/faq-items/fuer-wen-eignet-sich-eine-mix-and-match-loesung/): Eine Mix-and-Match-Lösung eignet sich für Patient*innen, die eine möglichst weitreichende Brillenunabhängigkeit über mehrere Entfernungen wünschen und bereit sind, sich an zwei unterschiedliche Seheindrücke zu gewöhnen. Diese Eingewöhnungsphase dauert nach meiner klinischen Erfahrung einige Wochen bis wenige Monate, bis das Gehirn beide Bilder zu einem stimmigen Gesamteindruck zusammenführt. Nicht jede*r Patient*in ist gleich gut geeignet. Ich rate eher von einer Mix-and-Match-Kombination ab bei ausgeprägter Amblyopie (Schwachsichtigkeit) eines Auges, bei deutlichen Unterschieden in der Netzhautfunktion beider Augen oder wenn jemand grundsätzlich sehr empfindlich auf optische Unterschiede und Nebenwirkungen wie Halos und Blendung reagiert – in diesen Fällen ist häufig eine Versorgung mit zwei gleichen Linsen die verlässlichere Wahl. Ob eine Kombination infrage kommt, entscheide ich anhand der Voruntersuchung: Hornhautoberfläche, Pupillengröße unter verschiedenen Lichtbedingungen und der Netzhautbefund fließen ebenso ein wie Ihre Sehgewohnheiten im Alltag – etwa, wie viel Sie lesen, wie oft Sie nachts Auto fahren oder wie wichtig Ihnen Bildschirmarbeit ohne Brille ist. Erst danach lässt sich seriös sagen, ob und welche Mix-and-Match-Kombination für Ihre Augen sinnvoll ist. - [Was zeigt die Drei-Jahres-Studie unserer Forschungsgruppe zu Mix-and-Match?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-zeigt-die-drei-jahres-studie-unserer-forschungsgruppe-zu-mix-and-match/): Meine Forschungsgruppe, die Vienna IOL Study Group, hat 2026 im Journal of Cataract & Refractive Surgery und 2024 im Fachjournal Eye Studien veröffentlicht, die eine Mix-and-Match-Strategie über drei Jahre nachbeobachten: eine Kombination aus Monofokal-Plus-Linse (enhanced monofocal) und diffraktiver Trifokallinse. Von ursprünglich 50 Patient*innen nahmen 34 (68 Augen) an der Drei-Jahres-Untersuchung teil. Die Linsen-Kombination zeigte weiterhin eine sehr gute Fernsicht (binokular rund 20/20 Snellen) und einen guten Zwischenbereich ohne Brille. Im Nahbereich erreichten die Patient*innen rund 20/32 Snellen, 50 % hatten nie eine Brille in der Nähe gebraucht. Halos, Blendung und die allgemeine Zufriedenheit zeigten sehr gute Ergebnisse. Diese lange Nachbeobachtungszeit ist für dieses Fachgebiet ungewöhnlich – die meisten publizierten Mix-and-Match-Studien laufen über 6 bis 12 Monate. Auch die unkorrigierten Defokuskurven bestätigten das gute Ergebnis: Über einen breiten Bereich von der Ferne bis in den Nahbereich blieb das Sehen ohne Brille funktionell gut nutzbar. Für mich ist das ein wichtiger Beleg dafür, dass die gute Sehqualität dieser Kombination nicht nur kurzfristig, sondern auch über mehrere Jahre stabil bleibt. - [Was ist der Unterschied zwischen Mix-and-Match und Monovision?](https://www.leydolt.at/faq-items/was-ist-der-unterschied-zwischen-mix-and-match-und-monovision/): Mix-and-Match und Monovision werden oft verwechselt, folgen aber unterschiedlichen Prinzipien. Bei der Monovision erhalten beide Augen Linsen aus derselben Sehbereich-Kategorie, meist Monofokallinsen (Einstärkenlinsen): Ein Auge wird auf die Ferne eingestellt, das andere bewusst auf die Nähe. Der Unterschied zwischen beiden Augen entsteht also über die Zielrefraktion, nicht über unterschiedliche Linsenarten. Beim Mix-and-Match-Prinzip liegt der Unterschied dagegen im Linsentyp selbst: Beide Augen erhalten Linsen aus unterschiedlichen Sehbereich-Kategorien, zum Beispiel eine EDOF-Linse (extended depth of focus, erweiterte Schärfentiefe) im einen und eine Multifokallinse (meist trifokal) im anderen Auge. Beide Augen bleiben dabei in der Regel auf die Ferne ausgerichtet, der Unterschied besteht in der Bandbreite und Art des scharf abgebildeten Bereichs. In der Praxis ist Monovision meist die zurückhaltendere Strategie mit geringerem Eingewöhnungsaufwand, während Mix-and-Match eine größere Brillenunabhängigkeit ermöglichen kann, dafür aber auch eine längere Gewöhnungsphase und ein sorgfältigeres Abwägen möglicher optischer Nebenwirkungen erfordert. Welche der beiden Strategien – oder auch beidseits derselbe Linsentyp – für Sie die richtige ist, bespreche ich mit Ihnen im persönlichen Beratungsgespräch anhand Ihrer Voruntersuchung und Ihrer Sehgewohnheiten. - [Welche Kunstlinse ist die Beste?](https://www.leydolt.at/faq-items/welche-kunstlinse-ist-die-beste/): Monofokal, EDOF oder Multifokal? Augenärztin Dr. Leydolt erklärt, welche Kunstlinse zu Ihrem Alltag passt – individuell statt pauschal. - [Welche Linsentypen stehen bei einer Katarakt-Operation zur Auswahl?](https://www.leydolt.at/faq-items/welche-linsentypen-stehen-bei-einer-katarakt-operation-zur-auswahl/): Bei einer Katarakt-Operation stehen vier Linsentypen mit unterschiedlichen Sehbereichen zur Auswahl: die Monofokallinse (ein scharfer Bereich, meist die Ferne), die Monofokal-Plus-Linse (leicht erweiterter Sehbereich), die EDOF-Linse (erweiterter Sehbereich bis Armlänge) und die Multifokallinse (voller Sehbereich, meist trifokal). Zusätzlich kann jede dieser Linsen bei Hornhautverkrümmung torisch ausgeführt werden. Diese vier Abstufungen unterscheiden sich nicht nur in der Reichweite ohne Brille, sondern auch darin, was man dafür in Kauf nimmt: Je größer der Sehbereich, desto eher können Lichthöfe, Blendung oder ein leicht reduziertes Kontrastsehen auftreten. Eine Monofokallinse liefert die beste Bildqualität ohne Zusatzeffekte, eine Multifokallinse die größte Brillenfreiheit auf allen Distanzen. Unabhängig von der Sehbereich-Stufe gibt es außerdem die Frage, wie beide Augen gemeinsam geplant werden: mit demselben Linsentyp in beiden Augen (der Regelfall), als Monovision oder als Mix-and-Match zweier unterschiedlicher Typen. Welche Kombination aus diesen Merkmalen zu Ihnen passt, klären wir gemeinsam in der Voruntersuchung – abhängig von Ihrem Sehwunsch und der objektiven Augengesundheit. Eine Übersicht mit allen vier Linsentypen und den jeweils damit verbundenen Kompromissen finden Sie weiter oben in diesem Beitrag. - [Wer entscheidet, welche Kunstlinse ich bekomme?](https://www.leydolt.at/faq-items/wer-entscheidet-welche-kunstlinse-ich-bekomme/): Die Linsenwahl ist eine gemeinsame Entscheidung: Sie bringen Ihre Sehgewohnheiten und Wünsche ein, ich prüfe, welche Optionen medizinisch sinnvoll sind. Beide Seiten sind nötig – der Wunsch allein reicht nicht, wenn die Augengesundheit dagegenspricht. Vor jeder Empfehlung untersuche ich genau Ihre Hornhaut (Oberfläche, Unregelmäßigkeiten, Rückfläche), die Pupillengröße unter verschiedenen Lichtbedingungen und mögliche Begleiterkrankungen wie Makulaveränderungen, Glaukom oder ausgeprägt trockene Augen. Diese Befunde setzen objektive Grenzen, unabhängig davon, welche Linse sich die Patientin oder der Patient wünscht: Zeigt die Untersuchung beispielsweise, dass eine Multifokallinse aufgrund einer Netzhaut- oder Hornhautbesonderheit nicht sinnvoll ist, spreche ich das offen an, auch wenn der ursprüngliche Wunsch in eine andere Richtung ging. Am Ende treffen Sie die Entscheidung – aber informiert über alle vier Merkmale (Sehbereich, optisches Prinzip, torische Zusatzfunktion, Planung beider Augen) und deren jeweilige Vor- und Nachteile, nicht auf Basis eines Werbeversprechens. Diese Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern ist mir in über 25 Jahren Forschung an der Vienna IOL Study Group besonders wichtig geblieben. - [Welche Fragen sollte ich mir vor der Linsenwahl selbst stellen?](https://www.leydolt.at/faq-items/welche-fragen-sollte-ich-mir-vor-der-linsenwahl-selbst-stellen/): Drei Fragen helfen den meisten Patient*innen, ihre eigenen Prioritäten vor dem Beratungsgespräch zu klären: Wie wichtig ist Ihnen Lesen ohne Brille wirklich? Für welche Distanz würden Sie im Zweifel doch eine Brille aufsetzen? Und wie stehen Sie grundsätzlich zu möglichen optischen Nebenwirkungen wie Lichthöfen oder Blendung bei Nacht? Ergänzend lohnt sich ein Blick auf den eigenen Alltag: Wie viel Zeit verbringen Sie am Bildschirm, wie oft fahren Sie – auch nachts – Auto, wie wichtig ist Ihnen Kontrastsehen gegenüber Brillenfreiheit? Diese Antworten geben bereits einen ersten Anhaltspunkt, welcher Linsentyp für Sie infrage kommen könnte. Diese Selbsteinschätzung ersetzt aber nicht die augenärztliche Untersuchung: Ob eine gewünschte Speziallinse tatsächlich sinnvoll ist, hängt zusätzlich von der Hornhaut, der Pupillengröße und möglichen Begleiterkrankungen ab. Ich empfehle, sich vor dem Gespräch nicht auf einen bestimmten Linsentyp festzulegen, sondern die eigenen Prioritäten offen zu benennen – daraus entwickeln wir gemeinsam die passende Empfehlung, statt von einem vorgefertigten Wunsch auszugehen, der medizinisch am Ende nicht haltbar ist. - [Kann ich mich nach der Voruntersuchung noch für eine andere Linse entscheiden?](https://www.leydolt.at/faq-items/kann-ich-mich-nach-der-voruntersuchung-noch-fuer-eine-andere-linse-entscheiden/): Ja, eine Änderung ist grundsätzlich möglich, solange die entsprechende Linse noch nicht bestellt und die Operation noch nicht unmittelbar bevorsteht. Weil die passende Linsenstärke individuell aus den Messwerten der Voruntersuchung berechnet wird, kann ein Wechsel jedoch eine erneute Biometrie oder zusätzliche Messungen erforderlich machen. Praktisch bedeutet das: Je früher Sie sich melden, desto unkomplizierter lässt sich die Änderung umsetzen. Kurz vor dem geplanten Operationstermin wird es organisatorisch enger, weil Speziallinsen individuell bestellt werden und die Voruntersuchungsergebnisse dann bereits in die OP-Planung eingeflossen sind. Ein später Wechsel ist deshalb nicht ausgeschlossen, aber mit mehr Aufwand verbunden als eine frühzeitige Entscheidung. Aus diesem Grund nehme ich mir in der Voruntersuchung bewusst Zeit für das Beratungsgespräch, statt zur Eile zu drängen: Sie sollen ohne Zeitdruck entscheiden können, welcher Sehbereich, welches optische Prinzip und welche Augenkombination zu Ihnen passt. Bei Unsicherheit sprechen Sie mich in der Voruntersuchung offen an – ein zweites, klärendes Gespräch ist jederzeit möglich.